Wohnungsübergabe ohne Stress: So besteht die Wohnung jede Abnahme
Das Wichtigste in Kürze
Mit guter Vorbereitung, einer gründlichen Endreinigung und dem Wissen, was als normale Abnutzung gilt, verläuft jede Wohnungsabnahme entspannt.
Eine Wohnungsübergabe ist für viele Mieter mit Stress verbunden. Mit der richtigen Vorbereitung verläuft die Abnahme aber meist reibungslos.
Die Endreinigung ist Pflicht
Beim Auszug muss die Wohnung in einem sauberen, vertragsgemässen Zustand zurückgegeben werden: Böden, Küche mit Backofen und Kühlschrank, Sanitäranlagen, Fenster innen und aussen, Storen sowie Keller und Estrich. Diese Reinigung ist umfangreicher als ein normaler Putz, viele unterschätzen den Aufwand und geraten kurz vor dem Termin unter Druck.
Der grosse Vorteil der Abnahmegarantie
Eine professionelle Endreinigung mit Abnahmegarantie ist besonders wertvoll: Beanstandet der Vermieter etwas an der Sauberkeit, kommt der Betrieb nochmals und bessert kostenlos nach. Die Verantwortung für ein sauberes Ergebnis liegt damit beim Profi.
Normale Abnutzung ist kein Schaden
Nicht alles, was nach Jahren sichtbar ist, muss der Mieter bezahlen. Normale Abnutzung gehört zum Wohnen dazu und geht zulasten des Vermieters, etwa verblasste Farben, übliche Dübellöcher, abgenutzte Teppiche oder feine Gebrauchsspuren am Parkett.
Wo der Mieter haftet
Anders bei übermässiger Abnutzung: Rauchverfärbungen, viele grosse Löcher, Brandflecken oder Kratzspuren von Haustieren gehen zulasten des Mieters. Wichtig ist der Zeitwert: Sie zahlen nicht den Neupreis, sondern nur den Anteil, der von der Lebensdauer noch übrig ist.
Das Abnahmeprotokoll genau ansehen
Bei der Übergabe wird ein Protokoll erstellt, das alle Mängel festhält. Sie müssen es nicht unterschreiben, wenn Sie mit einem Punkt nicht einverstanden sind, sondern können Vorbehalte notieren lassen, denn eine Unterschrift bedeutet Anerkennung der Schäden. Verdeckte Mängel muss der Vermieter innert weniger Tage schriftlich melden.
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