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Reinigungsfirma oder Hauswart arbeitet schlecht: Ihre Möglichkeiten

Schmutziges Treppenhaus, geplatzte Termine, fehlende Rapporte. Was Sie tun können, wenn ein Dienstleister die vereinbarte Qualität nicht liefert, von der Mängelrüge bis zum Wechsel.

6 Min.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn ein Dienstleister schlecht arbeitet, haben Sie klare Schritte: den Mangel sachlich melden, eine Frist zur Nachbesserung setzen, alles dokumentieren und im Wiederholungsfall den Anbieter wechseln.

Eine Liegenschaft lebt von verlässlicher Betreuung. Wenn das Treppenhaus immer wieder schmutzig bleibt, Termine platzen oder Rapporte fehlen, ist der Ärger gross. Die gute Nachricht: Sie sind dem nicht ausgeliefert. Mit den richtigen Schritten holen Sie die Qualität zurück oder finden einen Anbieter, der besser zu Ihnen passt.

Zuerst das Gespräch suchen

Viele Probleme lassen sich im direkten Gespräch lösen. Schildern Sie konkret, was nicht stimmt und seit wann. Je genauer Sie sind, desto eher versteht der Dienstleister, worum es geht. Ein seriöser Betrieb nimmt Kritik ernst und bessert nach, statt sie abzutun.

Mängel sachlich dokumentieren

Halten Sie fest, was Sie beobachten: Datum, Ort und was gemacht oder eben nicht gemacht wurde. Fotos helfen enorm, weil sie den Zustand belegen. Diese Dokumentation ist Ihre Grundlage, falls es später um eine Preisminderung oder eine Kündigung geht.

Eine Frist zur Nachbesserung setzen

Geben Sie dem Betrieb die Chance, den Mangel zu beheben, aber mit klarer Frist. Eine schriftliche Mängelrüge mit einer angemessenen Zeitspanne, etwa zehn Tage, zeigt, dass Sie es ernst meinen. Halten Sie fest, was bis wann erledigt sein soll.

Wenn sich nichts ändert

Bleibt die Leistung trotz Frist mangelhaft, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie können eine Preisminderung verlangen, weil die vereinbarte Leistung nicht erbracht wurde. Bei wiederholten oder schweren Mängeln ist eine Kündigung gerechtfertigt. Prüfen Sie dazu die Kündigungsfristen in Ihrem Vertrag.

Den Anbieter wechseln, ohne Lücke

Ein Wechsel klingt nach Aufwand, ist aber oft der ruhigere Weg. Achten Sie darauf, dass der neue Betrieb nahtlos übernimmt, damit keine Betreuungslücke entsteht. Eine saubere Übergabe von Schlüsseln, Plänen und Abläufen gehört dazu.

Ärger von Anfang an vermeiden

Die meisten Probleme entstehen, weil zu Beginn nicht klar genug vereinbart wurde, was zu welcher Frequenz erledigt wird. Ein guter Anbieter besichtigt Ihr Objekt zuerst und hält die Leistungen schriftlich fest. Worauf Sie bei der Auswahl achten, lesen Sie in unserem Beitrag Den richtigen Hauswartservice finden.

Persönliche Beratung

Sprechen wir über Ihre Liegenschaft.

Vieles davon lässt sich am besten direkt vor Ort klären. Wir besichtigen Ihr Objekt, hören zu und sagen Ihnen ehrlich, welche Massnahmen am meisten bringen. Die Ersteinschätzung ist kostenlos, unverbindlich und Sie entscheiden danach in Ruhe.

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